Reisetagebuch


Vor Ort


 

Tag 22: 16.03.2014

 

Endlich an unserem Ziel angekommen startete ein Großteil unserer Gruppe heute damit ihre Fahrzeuge, die vor der Fahrt aufwändig und mit viel Liebe umgebaut wurden, wieder in ihren Ausgangszustand zurückzuversetzen.

Nachdem die meisten Betten aus den Autos aus- und die ursprünglichen Sitze in die Autos wieder eingebaut waren ging es zur Eholung an einen wunderschönen, abgelegenen Sandstrand in Senegambia, wo wir ums von den vergangenen Wochen erholen konnten.


 

Tag 23: 17.03.2014

 

Nachdem wir uns fast einen ganzen Tag Ruhe von allem um uns herum gegönnt hatten, ging es heute noch einmal in die ASB-Klinik, in der wir von Gudrun und Beatrice einen beeindruckenden und umfangreichen Rundgang erhielten, um uns von ihrer Arbeit vor Ort einen Eindruck machen zu können.

 

Beeindruckt davon, was die Klinik trotzt ihrer relativ kleinen Größe alles leistet, bereiteten wir unseren Scheck zur offiziellen Geldübergabe vor.

 

Am Ende unserer Reise konnten wir der ASB-Klinik einen Scheck über einen Betrag von 36.000€ (fast2 Millionen Dalasis), 7 Fahrzeuge (+ 1 Anhänger) im Wert von ca. 15.000€ und Sachspenden in einer Höhe, die wir aktuell noch nicht ganz überschauen können.

 

Nach dem Tag in der Klinik ging es kurz noch auf den Fisch- und Künstlermarkt in Bakau, auf dem wir viele Bilder schießen und das ein oder andere Souvenir ergattern konnten.



Tag 24: 18.03.2014

 

Aus Dank über unsere Unterstützung luden Gudrun und Beatrice heute zu einem ihrer Wochenend-Hobbys ein: einen Angelausflug auf dem Gambia-River.

Während wir uns auf dem Deck mit Angeln versuchten, wurde unter Deck ein Barbeque vorbereitet, das uns die Wartezeit zwischen dem Auswerfen des Köders und einem eventuellen Erfolg schmackhaft machte.

Der Trophäe für den größte Fang des Tages ging hierbei an Sebastian, der einen großen Butterfisch am Haken hatte.


 

Tag 25: 19.03.2014

 

Heute ereilte uns die freudige Nachricht, dass es bereits einen Interessenten für einen unserer Autos (den VW-Bus von Team 2) gibt. Dieser sollte heute noch besichtigt und eventuell die Formalitäten geklärt werden.

Während der Bus bei der Klinik auf seine Besichtigung wartete, begaben wir uns mit unseren übrig gebliebenen Sachspenden (Kugelschreiber, Klamotten, Kuscheltiere, etc.) ins gambische Hinterland, um diese unter die weniger gut gestellte Bevölkerungsschicht zu bringen.

Nach mehreren Stopps in kleinen Ortschaften, an denen wir einen kleinen Teil der Spenden verteilen konnten, wurde uns schnell klar, dass wir in diesem Tempo nicht weitermachen können, da es sonst zu viel Zeit in Anspruch nehmen würde. Kurzerhand fragten wir uns zu einer ansäßigen Schule durch, wo wir in den Klassen die Stifte und vor der Schule die Klamotten verteilten.

Mit leeren Autos und vielen Erinnerungen an glückliche Kinderaugen ging es zurück.


 

Tag 26: 20.03.2014

 

Aufgrund der großen Hitze begaben wir uns ein weiteres Mal zum nahe gelegenen Strand, um uns dort im Schatten der Palmen, im kühlen Nass des Meeres und bei ein wenig Sport (Beach-Volleyball) auszuruhen.

Am Abend gingen wir alle zusammen am Strand Abendessen, das Pete an einem der vorherigen Tage organisiert hatte. Neben dem Essen wurde uns ein wundervolles Ambiente bei Trommeln und Lagerfeuer geboten, was den ein oder anderen zu spontanen traditionellen "Stampftänzen" (unter Anleitung) motivierte.

Dieser Abend wird wohl jedem lange in Erinnerung bleiben.


 

Tag 27: 21.03.2014

 

Der heutige Tag stand ganz im Namen des Sports. Nachdem der SC Freiburg uns mehrere Bundesligatrikots und -bälle gespendet hatte, organisierte uns die Klink ein Fußballmatch gegen eine ansässige Fußballmannschaft. Vor Spielbeginn teilten wir an unsere Gegner ein Paket aus neuen Trikots aus, um kurz danach selbst in welche zu schlüpfen (natürlich in einer anderem Farbe).

 

Bei sengender Hitze ging es auf dem Sandplatz dann ordentlich zur Sache. Während der zwei Halbzeiten (á 30 Minuten) wurden wir fleißig von vielen Kindern am Feldrand unterstützt, denen wir zuvor Deutschlandfähnchen geschenkt hatten.

 

Angetrieben von dieser Unterstützung und den wohltuenden Anfeuer-Rufen unserer verbleibenden Teammitgliedern gelang uns am Ende ein überraschendes 0:0. Beim anschließenden Elfmeterschießen entschieden wir das Spiel dann endgültig für uns und gewannen 4:1.

 

Dieser Erfolg wurde begleitet von der tollen Nachricht, dass ein befreundeter deutscher Mechaniker unseren Renault, Emil, wieder zum Laufen gebracht hatte. Somit steht einem erfolgreichen Verkauf nichts mehr im Wege.

 

Nicht nur der Emil war zurück, sondern gab es auch Interessenten für den VW-Bus von Team 6, der bereits am Folgetag verkauft werden soll.

 

Begeistert von all diesen Erlebnissen und guten Nachrichten wollten wir noch eben einmal zum Geldautomat um die Ecke, um das Geld für die Bezahlung unseres Hotels "Mama's" zu holen. Dabei wurde uns erst so richtig bewusst, dass der höchste existierende Schein "100 Dalasi" einen Gegenwert von 1,90 € hat. Da die Ausgabe am Geldautomat jedoch auf 3.000 Dalasi (57,00 €) beschränkt ist und unsere Kreditkarten nach dreimaliger Benutzung für den Tag gesperrt wurden, stellte diese Aktion eine kleine Herausforderung dar.


 

Tag 28: 22.03.2014

 

Heute heißt es packen um Abschied nehmen. Unsere Reise hat nun endgültig ein Ende und wir müssen heute Abend auf unseren Flieger, der uns morgen früh in Frankfurt am Main hoffentlich wohl behalten herunterbringt.

Neben dem Packen und ein paar organisatorischen Dingen geht es noch ein letztes Mal zum Strand um die Sonne zu genißen.

Für uns alle, außer Johannes, der noch ein 3 1/2 wöchiges Praktikum in der Klinik absolviert, und Hartmut, der seinen Sohn in Dakar besucht, geht eine ehrfahrungsreiche und unvergessliche Reise zu Ende.

 

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal herzlich bei allen bedanken, die uns so großartig und selbstlos bei unserer Vorbereitung, der Durchführung der Fahrt und der Unterstützung vor Ort geholfen haben. Auch einen großen Dank an alle, die uns so fleißig auf unserer Reise verfolgt und uns mit Gästebucheinträgen motiviert haben. Wir haben uns sehr darüber gefreut!

 

Viele Grüße,

Alena, Alex und das gesamte Drive to Help Team


 

Tag 29: 23.03.2014

 

Nun sind wir gesund und voller Eindrücke und Erlebnisse wieder in Deutschland (bzw. England) angekommen. In Gedanken sind wir natürlich noch auf dem afrikanischen Kontinent... Nochmals DANKE für eure großartige Unterstützung! Auch weiterhin werden wir euch über unsere Homepage, ab sofort wieder unter "Aktuelles" auf dem Laufenden halten.