Reisetagebuch


Woche 3


 

Tag 15: 09.03.2014

 

Als wir am Morgen aufwachten registrierten wir, dass unser Abschleppfahrzeug bereits eingetroffen war. Nach dem ermüdenden Vortag hatten nur wenige dessen Ankunft (um 3 Uhr nachts) bemerkt.

Nach einem kurzen Frühstück hingen wir den Renault Espace an das Abschleppfahrzeug und los ging die Fahrt. Da das Abschleppen gut funktionierte beschlossen wir, die Fahrt auf der vorgesehenen Route fortzuführen. Es ging erneut über zahlreiche Sandfelder und Dünen. Als sei das Problem mit dem Espace noch nicht genug, brach nun auch der Aufbau des Anhängers vom Fahrgestell. Dank einiger kreativer Einfälle war das Problem schnell behoben. Mit Spanngurten fixiert, ging die Reise weiter. Ganz nach dem Motto: "Alle guten Dinge sind Drei", kam auch schon das nächste Problem. Nach der Überquerung eines großen Sandfeldes blieb Team 2 stehen, da die Temperaturanzeige ihres Motors nach oben geschossen war und die Warnleuchte aufleuchtete. Während das Auto abkühlte, suchte Hubert nach der Ursache des Problems und fand dieses auch rasch: Der Keilriemen, der die Lichtmaschine und Wasserpumpe antrieb war scheinbar auf der Fahrt verloren gegangen. Zwar hatten wir viele Ersatzkeilriemen dabei, aber ausgerechnet keinen Ersatz für diesen. Also mussten wir uns etwas einfallen lassen. Mit Zurrgurt und Nähzeug machten sich die Wüstenführer daran, einen neuen Keilriemen zu basteln. Nach erster Euphorie kam dann die Enttäuschung, nachdem der Keilriemen eingebaut war, riss dieser beim Test sofort. Wir wiederholten die Prozedur ein weites Mal, dieses Mal mit ärztlicher Nähkunst. Die Konstruktion schien nun zu halten. Wir fuhren weiter, um kurz darauf feststellen zu müssen, dass der provisorische Keilriemen ein weiteres Mal gerissen war. Kurzerhand beschlossen wir auch dem VW-Bus abzuschleppen.

Mit dem Espace hinter dem bestellten Abschleppfahrzeug und dem VW-Bus hinter dem Toyota von Team 5 suchten wir nun den kürzesten Weg zurück auf die befestigte Straße in Richtung Nouakschott. Nach über 200 km und vier-stündiger Abschleppaktion erreichten wir den angepeilten Campingplatz kurz vor der Stadt, bei dem wir auf Saleck, ein mauretanischer Freund von Basti, stießen. Dieser hatte sich bereits um den Wüstenführer, die Einreiseformalitäten und die Fahrzeugversicherung gekümmert und half uns auch jetzt, indem er einen KFZ-Mechaniker aus der Stadt für den morgigen Tag bestellte.

Erschöpft von dem anstrengenden Tag beendeten wir den Abend auch recht schnell, indem wir alle zu Bett gingen.


 

Tag 16: 10.03.2014

 

Am Morgen überraschte uns Saleck mit einem leckeren Frühstück. Statt nur Brot gab es nun endlich einmal wieder Croissants und Baguette.

Während sich ein Großteil der Gruppe mit Saleck zur senegalesischen Botschaft begab, um dort das Visum zu besorgen, blieben Basti und Alex zurück, um auf die Mechaniker zu warten. Diese kamen mit afrikanischer Pünktlichkeit um 11 Uhr an (bestellt waren sie auf 8 Uhr) und machten sich an die Reparatur der Autos. Den Keilriemen beschlossen sie am Nachmittag in der Stadt zu kaufen, woraufhin sie sich an den Espace machten. Nachdem das Problem gefunden war (ein verrutschter Zahnriemen), machten sie sich daran, den Kühlergrill und alles weitere, das im Weg war, abzubauen. Als der Zahnriemen nun repariert war, ging es an die Folgeschäden: Durch den verrutschten Zahnriemen waren alle acht Ventile der Zylinder verbogen. Da keine passenden Ersatzteile vorhanden waren, sollte auch dies in der Stadt besorgt werden. Nach einem kurzen Abstecher in die Stadt, war zwar der Keilriemen besorgt, jedoch aber nicht die neuen Ventile. Somit konnte zunächst nur der VW-Bus repariert werden.

In der Zwischenzeit war der Rest der Gruppe, nach erfolgreichem Erhalt des Visums, auf Erkundungstour durch die Stadt. Nach dem Durchstreifen der Märkte ging es mit 2 Taxis (à sechs Personen + Fahrer) zum Fischerhafen der Stadt. Dort gab es einen riesigen Fischmarkt und ein reges Treiben von bunten Fischerboten, die sich mit Netzen ausgestattet, aufmachten ihr Glück im Meer zu versuchen. Nach einer Ruhepause bei Saleck Zuhause stießen wir gegen 16.30 Uhr wieder alle auf dem Campingplatz zusammen.

Den Rest des Tages verbrachte jeder, wie er wollte. So machten manche einen Strandspaziergang und andere nutzten das schöne Wetter für ein kurzes Bad im Atlantik.

Am Abend teilte uns Saleck mit, dass die Suche nach den benötigten Ventilen, weiterhin erfolglos geblieben war, wir das Auto jedoch den Mechaniker bringen sollten. Diese wollten schauen, was sich noch machen ließ.

Der Abend wurde abgerundet von einem gemeinsamen Essen und einem gemütlichen Zusammensein in versammelter Runde.


 

Tag 17: 11.03.2014

 

Kurz vor der senegalesischen Grenze legten wir heute einen Ruhetag in Nouakchott ein, an dem ein Großteil der Gruppe nochmals einen kurzen Abstecher in die Stadt unternahmen.

Nachdem wir die Fahrzeuge bei Saleck vor der Türe abgestellt hatten (hier gab es einen Aufpasser, der stets ein Auge auf die Fahrzeuge hatte) gingen wir im Gruppen aufgeteilt los. Eine Gruppe suchte das Internet-Cafe auf, eine andere fuhr mit dem Taxi an den Fischereihafen um erneut dem Treiben der Fischer und der bunten Fischerbooten beizuwohnen.

Anschließend fanden wir uns alle wieder am Campingplatz ein um den Tag mit Spielen, Baden und anderen Freizeitaktivitäten fortzusetzen.

Zur Krönung des Tages kam die Nachricht, dass der Espace von Team 4 wieder ansprang, nachdem die Mechaniker extra für diesen einen Austauschmotor aufgespürt hatten, von dem sie die benötigten Ersatzteile verwenden konnten.

Am Abend aßen wir nochmals zusammen mit Saleck, von dem wir uns heute verabschieden mussten. Ohne seine Hilfe wären wir in der geplanten Zeit wahrscheinlich nicht so weit gekommen. Vielen Dank nochmals an dieser Stelle!


 

Tag 18: 12.03.2014

 

Da heute der vorletzte Grenzübergang unserer Reise bevorstand brachen wir früh auf. Der Wecker weckte uns um 6:30 Uhr, damit wir uns pünktlich um 7:30 Uhr auf den Weg in Richtung Senegal machen konnten.

Um einem großen bürokratischen Aufwand aus dem Weg zu gehen entschieden wir uns für einen Weg, der uns zu einem etwas weniger frequentierten Grenzposten bringen sollte. Unsere Fahrt dorthin verlief wieder einmal durch einige kleine Dörfer, in denen unser Konvoi erneut Aufsehen erregte und jedes Mal einen Ansturm von Kindern hervorrief. Die Kinder freuten sich sehr über die mitgebrachten Kuscheltiere, Kleider, Bonbons, Kugelschreiber und andere Sachspenden.

Kurz vor der senegalesischen Grenze durchquerten wir einen mauretanischen Nationalpark. Auf holprigen und staubigen Pisten ging es vorbei an zahlreichen Warzenschweinen, Pelikanen, Rindern und Eseln.

Einen kurzen Schreckensmoment bereitete uns der Renault Espace, der auf offener Strecke plötzlich ausging. Nach einem kurzen Check durch Hubert lief er dann aber wieder.

Angekommen an dem Grenzübergang hieß es dann: Nerven bewahren und abwarten. Sowohl bei der Ausreise aus Mauretanien als auch bei der Einreise in den Senegal gab es wieder viele Hürden zu überwinden (Polizei, Zoll und Militär). Dass der Grenzübergang nicht einfach werden würde, war uns bereits davor bewusst, aber dass es am Ende 4,5 Stunden, viele "Petit Cadeaux" und den ein oder anderen Euro kosten würde, übertraf unsere Erwartungen.

Erschöpft von der langen Wartezeit und den vielen Verhandlungen wurden wir von einem an der Grenze arbeitenden Mitarbeiter zu unserem Campingplatz in St. Louis begleitet. Die Begleitung diente dazu sicherzustellen, dass die Autos dort abgestellt und nicht weiter bewegt werden würden. Sobald wir die Autos wieder bewegen, müssen wir auf direktem Weg den Senegal verlassen.

Um sicherzustellen, dass wir die maximale Verweildauer der Autos von 72 Stunden im Senegal nicht überschreiten, werden wir bereits einen Tag früher als geplant nach Gambia einreisen und somit nur einen Tag in St. Louis verbringen.

 


 

Tag 19: 13.03.2014

 

Aufgrund der senegalesischen Zollauflagen durften wir an unserem heutigen Ruhetag in St. Louis unsere Fahrzeuge nicht bewegen. Aus diesem Grund machten wir uns am späten Morgen zu Fuß auf, um die Stadt zu erkunden. Auf dem Weg in das Stadtzentrum konnten wir auch hier wieder reges Treiben miterleben: Fischerbote wurden entladen, LKWs beladen, Schafe im Fluss gewaschen, Obst und Gemüse verkauft und drumherum spielten zahlreiche Kinder. Viele der Kinder kamen auf uns zu, sobald sie uns entdeckt hatten, und gaben uns ihre Hand um uns zu Begrüßen.

Je weiter wir ins Stadtzentrum kamen, umso stärker änderte sich das Bild der Stadt. Anfangs noch einfach gebaute Hütten und kleine Läden in Frachtcontainern wichen langsam bunten Häusern im französischen Kolonialstil.

In der Stadt angekommen, nahmen wir in einer kleinen Patisserie platz und gönnten uns ein kurzes Frühstück bei Croissant und Kaffee. Nachdem wir nun gesättigt waren begaben wir uns in mehreren Gruppen durch die schönen Straßen St. Louis, zum alten Bahnhof und zu den unzähligen Märkten.

Erschöpft von den vorangegangenen Tagen gönnten wir uns anschließend ein erfrischendes Bad im Pool des Campingplatzes und ruhten uns nochmals ausgiebig aus, bevor es am nächsten Tag auf die vorletzte Etappe nach Gambia ging.

 


 

Tag 20: 14.03.2014

 

Unserer vorletzte Etappe sollte uns heute bis nach Gambia bringen. Die erste Verzögerung kam jedoch dadurch zustande, dass die Person, die uns aus Zollgründen bis aus der Stadt eskortieren sollte nicht zum vereinbarten Termin um 08:30 Uhr erschien und uns anschließend telefonisch ausrichtete, dass er auch nicht mehr erscheinen würde und wir uns daher ohne ihn auf den Weg machen sollten. Dank der am Tag der Einreise in den Senegal ausgestellten Papiere passierten wir ohne Probleme die Polizeikontrollen und kamen relativ zügig voran.

Nach der Hälfte der Etappe verzeichneten wir leider wieder einmal Probleme mit unserem "Emil", der nach 280 km in Kaolack bei über 50 Grad Innenraumtemperatur der Fahrzeuge wahrscheinlich aufgrund von Überhitzung des Motors stehen blieb. Nachdem der Motor abgekühlt und eine der Zündkerzen gewechselt war, ging die Fahrt weiter. Kurz darauf blieb das Auto ein weiteres Mal stehen. Um einer erneuten Überhitzung des Motors entgegenzuwirken demontierten wir die Motorhaube, damit der Fahrtwind den Motor besser kühlen konnte. Als auch diese Maßnahme nur wenige Klometer den gewünschten Effekt erzielte, blieb uns nichts anderes übrig als den Renault Espace ein weiteres Mal mit Hilfe des Toyotas und der Abschleppstange abzuschleppen, um nicht zu spät die senegalesiche Grenze zu erreichen, bevor unsere Aufenthaltserlaubnis erlosch.

Als wir bereits einen Großteil der verbliebenen 80 Kilometer hinter uns gebracht hatten, stoppte der Konvoi abermals abrupt. Dieses Mal war nicht, wie bereits zuvor nach der Abschleppaktion in Mauretanien, die Abschleppstange, sondern der Abschlepphaken des Espace abgebrochen.

Während wir nun in einem kleinen Dorf am Straßenrand die Abschleppstange gegen ein Abschleppseil tauschten wurden wir leider Zeuge eines Verkehrsunfalls, der sich direkt hinter unserer parkenden Kolonne ereignete. Ein uns entgegenkommendes Geländefahrzeug war anscheinend durch den Anblick unserer stehenden Fahrzeuge so abgelenkt, dass er einen, hinter unseren parkenden Autos, die Straße überquerenden Eselkarren nicht rechtzeitig sah und diesen frontal erwischte.

Geschockt von dem Anblick eilte wir sofort herbei um zu helfen, konnten aber glücklicher Weise feststellen, dass sowohl der vom Karren herunter geschleuderte Junge als auch der Esel mit kleineren Blessuren davongekommen und soweit es ging wohlauf waren. Einzig der Geländewagen war verbeult und hatte deutliche Spuren in Form vom Glasscherben auf der Straße hinterlassen.

Erleichtert darüber, dass niemand ernsthaften Schaden genommen hatte, begaben wir uns nun, noch teilweise unter Schock stehend, wieder daran den Espace erneut am Toyota zu befestigen. Nach und nach versammelte sich nahezu das gesamte Dorf um unsere Kolonne und es wurde zusehend ungemütlicher, da der Unfallverursacher uns nun die Schuld für dem Unfall zuschieben wollte. Um so schnell wie möglich aus dieser prekären Situation zu entkommen stiegen wir in die Fahrzeuge und fuhren los. Nachdem die ersten Autos losgefahren waren, versuche die aufgebrachte Menge nun die am Ende der Reihe befindlichen Fahrzeuge aufzuhalten, die Türen aufzureißen und die Fensterscheiben einzudrücken. Glücklicherweise waren wir schnell aus dieser Situation heraus um die letzten verbleibenden zwanzig Kilometer bis nach Gambia so schnell wie möglich hinter uns zu bringen.

Stets ein Auge auf den Rückspiegel gerichtet kamen wir, auf der inzwischen immer schlechter werdenden Straße und unter den unglaublich heißen Temperaturen leidend, immer langsamer voran.

Mit den letzten Sonnenstrahlen kamen wir dann schließlich an der Grenze an und waren zunächst geschockt dort ein Fahrzeug mit Blaulicht anzutreffen, dass uns an die Seite winkte. Als wir jedoch die Aufschrift auf dem Fahrzeug erkannten, breitete sich tiefe Erleichterung in uns aus: "ASB".

Gudrun und Beatrice (die Leiterinnen der ASB Klinik) hatten uns zwei ihrer Angestellten an die Grenze geschickt um uns dort in Empfang zu nehmen und sich um die Aus- und Einreiseformalitäten zu kümmern.

Nach relativ geringer Zeit waren wir über die Grenze und nun endlich in unserem Zielland: Welcome to the Gambia.

Da wir deutlich später als geplant angekommen waren konnten wir leider die Etappe bis zur geplanten Lodge auf der anderen Seite des Gambia-Rivers nicht mehr hinter uns bringen und so quartierten wir uns in einer Lodge direkt im Herzen Farafennis ein, wo wir zunächst jeder eine Dusche nahm und wir anschließend mit den beiden Männern der ASB zu Abend aßen.


 

Tag 21: 15.03.2014

 

Nach einer recht ungemütlichen Nacht brachen wir heute pünktlich um 8 Uhr auf, um zur nahe gelegenen Fähre zu gelangen. Die gesamte Nacht hindurch war es ungewohnt heiß und schwül gewesen. Dies wurde durch den neben unseren Fahrzeugen befindlichen Stromgenerator zusätzlich verstärkt, der aufgrund eines anhaltenden Stromausfalls in der gesamten Stadt bis tief in die Nacht ein lautes, tiefes Dröhnen von sich gab. Als wären diese Tatsachen noch nicht genug um eine schlaflose Nacht zu bereiten fand spät in der Nacht zusätzlich ein Pop-Festival mit Trommeln und Gesang direkt vor den Toren unserer Lodge statt.

Nachdem alle Fahrzeuge gewogen waren ging es auf die Fähre um auf die andere Seite des Gambia-Rivers zu gelangen. Als wäre die einstündige Wartezeit nicht genug gewesen, konnte nur ein Teil unserer Fahrzeuge auf die Fähre auffahren, bis diese voll war. So begab sich das langsamere Team (mit dem Espace im Schlepptau) als erstes auf die letzte Etappe bis hin zur 180 km entfernten ASB Klnik.

Auf dem Weg legten wir einen kurzen Stopp am Straßenrand ein um Benzin zu kaufen und ein paar Jungs zu einem Fußball-Match herauszufordern. Durch diese kurze Rast schaffte es die zweite Gruppe, die noch über eine halbe Stunde auf die nächste Fähre warten musste, aufzuschließen, so dass wir die letzten Kilometer zusammen zurücklegen konnten.

In Serrekunda, einem Ort in der Nähe Banjuls, in dem die ASB Klinik befindet, angekommen, kündigte uns das vorausfahrende ASB-Auto durch lautes Hupen an, bevor wir um die letzte Kurve borgen.

Was uns erwartete übertraf all unsere Erwartungen. Die enge Sandstraße vor der Klinik war voll von Menschen, die uns erwarteten. Neben den Mitarbeitern der Klinik hatten sich auch zahlreiche Kinder und Bewohner der anliegenden Häuser versammelt, die zu Trommeln und Saxophon tanzten, feierten und uns willkommen hießen.

Überwältigt von dem uns bereiteten Empfang stellten wir unsere Fahrzeuge ab und wurden allesamt zu einem extra für uns vorbereiten Buffet geführt, an dem wir uns mit Hähnchen und Kusskuss den Bauch voll schlugen.

Nachdem schnell noch ein Großteil der Sachspenden im Lager verstaut war, fuhr unser gesamtes Team mit Gudrun und Beatrice zu ihrem Wohnsitz, wo wir bei Barbecue in kleiner Runde, zusammen mit zwei deutschen Zahnärzten, die aktuell ehrenamtlich in der Klinik helfen, den Abend verbrachten und uns über unsere Erlebnisse austauschten.

Im Laufe des Abends lüfteten wir dann das Geheimnis der Geldspenden. Gutrun und Beatrice hatten bis zu diesem Zeitpunkt zwar gewusst, dass wir die Fahrzeuge und zahlreiche Sachspenden nach Gambia bringen würden, aber nicht, dass wir zudem einen großen Scheck im Gepäck hatten.

Sprachlos über diese Mitteilung versprachen wir ihnen den genauen Betrag nach dem Abschluss der Sichtungen unserer Spendengelder an einem der Folgetage mitzuteilen.

Überglücklich über die Tatsache, dass wir endlich unser Ziel erreicht hatten und zudem dort mehr als herzlich aufgenommen wurden, gingen wir erschöpft in unsere Betten (das erste Mal außerhalb unserer Fahrzeuge) und versuchten zu verarbeiten, was wir im den letzten Tagen erlebt hatten - was einem im Moment doch noch recht schwer fällt!